Wie wirkt das Gehband, wie passt es zum restlichen Marktplatzpflaster? Am Rand des Marktplatzes soll eine Probefläche Aufschluss über diese und weitere Fragen bringen.

Probefläche für integrierte Gehbänder aus Granitplatten

Goslars Marktplatz ist ein Anziehungspunkt für Gäste der Stadt, aber auch für die Goslarer Bürgerschaft. Mit seinem sternförmigen Pflaster passt er sich perfekt in die historische Szenerie der Altstadt ein. Allerdings ist der Markplatz in die Jahre gekommen; vor rund 60 Jahren wurde das aktuelle Pflaster verlegt. Um auch für künftige Jahrzehnte gerüstet zu sein, soll das bekannte „Sternenpflaster“ vollflächig neu verlegt werden. Dabei haben Politik und Verwaltung auch die Barrierefreiheit im Blick.

Der Marktplatz soll seine historische Erscheinung grundsätzlich behalten. Gleichzeitig soll allen Besucherinnen und Besuchern des Marktplatzes die Überquerung und der Zugang zu den umliegenden Gebäuden und Gastronomiebetrieben ermöglicht werden. Hierzu könnten Granitplatten vor den Gebäuden verlegt werden, die gleichermaßen für Rollstühle und Rollatoren, für Kinderwagen und Absatzschuhe geeignet sind. Diese Platten sollen als Gehbänder den Fassaden folgen. Dabei wird sich an den früher vorhandenen Gehwegen orientiert, die im Lauf früherer Jahrzehnte rückgebaut wurden. Um ein praktisches Bild einer solchen Gehbahn zu vermitteln, wurde nun eine Probefläche am Rand des Marktplatzes verlegt. Daran soll die Flächenwirkung praktisch erprobt werden, und darüber hinaus, ob die Platten in einem anderen Format oder einem anderen Grauton besser in das historische Material integriert werden können. Am 1. Juli wird über das Vorhaben im Ausschuss für Bauen und Umwelt beraten.

Foto: ©Stadt Goslar

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