Ab Montag wird die Trollmönchbrücke am Moritz-von-Sachsen-Platz instandgesetzt.
Abdruck honorarfrei.

Hochwasserschäden werden für rund 240.000 Euro beseitigt

Goslar. In der kommenden Woche beginnen die Instandsetzungsarbeiten an der Trollmönchbrücke, Anfang November dann an der Domstraßenbrücke. Beide Bauwerke wurden durch das Hochwasser im Juli 2017 stark beschädigt. Die Baukosten in Höhe von rund 240.000 Euro werden zu etwa 90 Prozent aus dem Fluthilfefonds des Landes Niedersachsen kofinanziert.

Am Montag, 26. Oktober, starten die Arbeiten an der Trollmönchbrücke am Moritz-von-Sachsen-Platz. Es werden Maurerarbeiten im Brüstungsbereich und detailreiche Verfugungsarbeiten am gesamten Bauwerk ausgeführt. Dazu müssen auch Teile des Brückenbelags abgetragen werden. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Mitte November. Im kommenden Jahr folgen dann in einem Zuge die Arbeiten im Mauerbereich an der Abzucht und die Umgestaltung des Moritz-von-Sachsen-Platzes.

Anfang November geht es an der Domstraßenbrücke im Bereich der Abzuchtstraße und der Straße „An der Abzucht“ weiter. Die angrenzende Fußgängerbrücke aus Holzbohlen wird ersatzlos abgebrochen. Die Steinbogenbrücke bekommt damit ihr früheres Aussehen zurück. Die Abzuchtmauer wird entsprechend ergänzt. Außerdem stehen die Verlegung von Versorgungsleitungen, die Freilegung des Brückengewölbes, die Aufbringung einer Abdichtung sowie die Reinigung der Fugen am Bauwerk und die Neuverfugung auf der Agenda. Die Arbeiten sind voraussichtlich Ende dieses Jahres beendet, sofern die Witterung mitspielt. Beim Geländer handelt es sich um eine Sonderanfertigung. Deshalb wird es erst im Frühjahr 2021 montiert werden können. Bis dahin wird ein Provisorium aus Holz angebracht.

Anfang nächsten Jahres wird die Sanierung der Flutschäden am Moritz-von-Sachsen-Platz mit dem Wiederaufbau der eingestürzten Abzuchtmauer und der Pflasterung des Gehweges abgeschlossen.

Foto: ©Stadt Goslar

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