Einfache Mittel

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Ein flaues Gefühl in der Magengrube vor der wichtigen Prüfung, die abgelaufene Milch oder doch der Magen-Darm-Infekt aus dem Büro:

Beinahe jeder Mensch hat bereits erlebt, dass der Magen plötzlich Alarm schlägt – mal mehr und mal weniger intensiv. „Ähnlich verhält es sich bei Hunden, Magen-Darm-Beschwerden treten bei ihnen sogar recht häufig auf“, erklärt Franziska Obert, Expertin der Agila Haustierversicherung. Dann ist aufmerksame Spurensuche für ihre Halter angesagt, denn die Ursachen gestalten sich vielfältig.

Besonders das Futter bereitet Hunden Magenprobleme, wenn sie zu große oder falsch temperierte Portionen fressen oder eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Lebensmittel entwickeln. Doch auch abseits der Ernährung finden sich Auslöser für akute oder chronische Beschwerden. „Bakterien, Viren und Parasiten, zum Beispiel Würmer oder sogenannte Giardien, verursachen ebenfalls Schmerzen und Unwohlsein“, erklärt Tierarzt Dr. Uwe Schott aus Essen. Ebenso bringt eine Entzündung der Magenschleimhaut, Gastritis genannt, den Hundemagen aus dem Gleichgewicht.

Ist der Magen gereizt, äußern sich die Symptome ähnlich wie beim Menschen:

Verminderter Appetit, Durchfall und Erbrechen stellen sichere Anzeichen für Beschwerden im Magen-Darm-Trakt dar. Auch wenn sich Symptome deutlich verschlimmern oder neue hinzukommen, ist eine Behandlung notwendig.

Denn: Nehmen Hunde keine Nahrung zu sich und erbrechen sich, trocknet das den Körper aus und schwächt ihn zusätzlich.

(akz-o)

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