Energieeffizientes Heizen

Die Bundesregierung unterstützt den Einbau einer effizienten Wärmepumpe über das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP). Foto: Stiebel Eltron/TRD Bauen und Wohnen/akz-o

Mit dem neuen Klimapaket der Bundesregierung wurde die Förderung zur Heizungsmodernisierung massiv angehoben.

Bis zu 45 Prozent der gesamten Kosten zahlt der Staat, wenn eine Ölheizung gegen eine effiziente Wärmepumpe ausgetauscht wird. Für 73 Prozent aller Haushalte, die noch fossile Brennstoffe wie Gas oder Öl nutzen, wird es dank Förderung leichter, auf umweltfreundliches und zukunftssicheres Heizen umzusteigen. Der nachverhandelte und jetzt vereinbarte CO₂-Einstiegspreis bewirkt, dass fossile Brennstoffe eher als gedacht teurer und die Strompreise schneller fallen werden. Beste Voraussetzungen, jetzt auf eine umweltfreundliche Wärmepumpe zu setzen und den stetigen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen zu entgehen.

Effizienzsprünge in der Wärmepumpentechnologie

„Moderne Wärmepumpen sind in nahezu jedem Gebäude in der Lage, effizient und zuverlässig für die notwendige Heizwärme und die Warmwasserbereitung zu sorgen“, erläutert Dipl.-Ing. Henning Schulz, Haustechnik-Experte bei Stiebel Eltron. „Dank großer Effizienzsprünge in den letzten Jahren sind heute selbst Wärmepumpen, die Umweltwärme einfach aus der Umgebungsluft gewinnen, in der Lage, effizient bis zu 55 Grad Vorlauftemperatur zur Verfügung zu stellen. Das reicht in den allermeisten Häusern völlig aus.“ Darüber hinaus seien die Geräte temporär auch fähig, noch höhere Temperaturen zu erreichen – beispielsweise für die hygienische Warmwasserbereitung. „Zu berücksichtigen ist außerdem noch, dass eine Wärmepumpenheizung die energetische Einstufung eines Gebäudes deutlich positiver gestaltet und den Wert der Immobilie steigert“, so das Fazit des Experten.

Fördermittel ausschöpfen

Informationen zu qualifizierten Fachhandwerkern und zur Beantragung der Maximalförderung gibt es unter www.stiebel-eltron.de/angebotsservice. 35 Prozent der gesamten Kosten beim Einbau einer effektiven Wärmepumpe bezahlt der Staat im Neubau wie auch im Bestand, unabhängig vom bisherigen Wärmeerzeuger. Wurde dort bisher eine Ölheizung genutzt, erhöht sich die Förderung auf 45 Prozent. Neu ist auch, dass eine Flächenheizung keine Voraussetzung mehr ist: Die Förderung ist ausschließlich von der Effizienz der Wärmepumpe abhängig und nicht mehr von der Art des Wärmeverteilsystems.

(trd/akz-o)

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