Ein Kaminfeuer erzeugt gemütliche Atmosphäre. Gut, wenn man sich nicht dauernd darum kümmern muss.

Wahlweise mit Pellets oder auch mit Holzscheiten und Briketts heizen

Gerade wenn die Temperaturen draußen unfreundlich sind, empfinden es viele Hausbesitzer als hohe Lebensqualität, abends vor ihrem eigenen Kaminfeuer sitzen zu können. Vor dem Kauf eines Ofens sollte man unter anderem über die Art der Befeuerung nachdenken. Die klassische Variante wird mit Scheitholz oder Holzbriketts befeuert. Eine Alternative sind Pellets, das sind kleine Presslinge aus Holz. Auch eine Kombination beider Befeuerungsarten ist möglich.

Holzscheite

Das Feuer knistert im Kamin, das Flammenspiel ist schön anzusehen. “Wer gespaltene Holzstücke oder auch Holzbriketts verbrennt, bekommt das echte Kamingefühl”, sagt Ingo Lehner vom österreichischen Ofenhersteller Austroflamm. Kaminholz braucht trockene Lagerfläche, diese installieren Ofenbesitzer oft draußen oder im Keller. Und das Heizen mit Holz ist auch mit ein wenig Arbeit verbunden: Das Holz muss eventuell selbst kleingehackt werden. Während des Brennvorgangs muss immer mal wieder ein neuer Scheit nachgelegt werden, auch mehr Asche fällt im Vergleich zu Pellets an.

Pelletverbrennung

Bei einem reinen Pelletofen ist der Aufwand während des Betriebs geringer, da man zum Einfeuern nur die Pellets aus einem Sack in den Tank einfüllen muss. Danach arbeitet der Ofen automatisch und holt sich selbst so viel Brennstoff aus der Kammer, wie er für die zuvor eingestellte Wunschwärme braucht. Ein Pelletofen heizt konstant, gleichmäßig und automatisch. Dafür ist das Flammenbild bei den meisten Pelletöfen unruhiger als bei Modellen mit Holzscheiten. Das typische Holzfeuergeräusch ist nicht zu hören.

Ein Kombikaminofen macht seinen Besitzer unabhängig von der Preisentwicklung der verschiedenen Brennstoffanbieter.

Sowohl als auch

Kombikaminöfen vereinen die Vorteile beider Heizmethoden. Sie lassen sich sowohl mit Holzpellets als auch mit Scheitholz oder Holzbriketts betreiben. So genießt der Nutzer ein automatisch gesteuertes Pelletfeuer mit Thermostatautomatik oder Timerprogrammierung und das unvergleichliche Flammenbild von knisterndem Scheitholz. Ein Kombikamin macht außerdem unabhängig: Egal, ob gerade Pellets oder Scheitholz billiger oder leichter verfügbar sind, der Nutzer kann beliebig zwischen den Brennstoffen wechseln. Möglich ist es auch, einen solchen Ofen von unterwegs per App zu starten und so ins von Pellets vorgewärmte Wohnzimmer nach Hause zu kommen. Beim gemütlichen Teil des Abends stellt man dann um auf Scheitholzbetrieb und erfreut sich am knisternden Flammenspiel. Der neuen Kombiofen “Mo Duo” von Austroflamm ist sogar bei Stromausfall betriebsfähig. Auf www.austroflamm.com gibt es dazu weitere Informationen und auch visuelle Eindrücke der Kombiöfen. (djd)

Fotos: djd/AUSTROFLAMM GmbH

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