Mal ist die Laktose das Problem, mal sind es Weizen oder Nüsse:

Treten bei Menschen Lebensmittelallergien auf, müssen sie ihre Essgewohnheiten anpassen. Doch nicht nur Zweibeiner reagieren allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel. „Auch Hunde und Katzen können darunter leiden“, erklärt Franziska Obert, Expertin der Agila Haustierversicherung. Wie entstehen Futtermittelallergien bei Tieren?

Eine Allergie ist angeboren und sorgt dafür, dass Vierbeiner auf harmlose Substanzen mit gesundheitlichen Problemen reagieren. Doch nicht immer bricht die Allergie in den ersten Lebensmonaten aus: Betroffene Tiere müssen erst wiederholt mit dem allergieauslösenden Stoff, genannt Allergen, in Kontakt kommen. Häufig handelt es sich dabei um Eiweiße. Durch den Kontakt mit Allergenen entstehen Antikörper, die Abwehrreaktionen des Immunsystems auslösen. Selbst nach mehreren Jahren mit dem gleichen Futter können daher noch plötzlich allergische Reaktionen auftreten.

Allergische Reaktionen äußern sich in Form von starkem Juckreiz, Entzündungen sowie Magen-Darm-Problemen. Ob dann eine Lebensmittelallergie oder doch eine andere Erkrankung vorliegt, ist für Tierärzte allerdings nicht sofort erkennbar. Sie können zunächst nur die Symptome behandeln. Ob es sich um eine Lebensmittelallergie handelt, kann eine sogenannte „Ausschluss-Diät“ zeigen.

(akz-o)

Foto: pixabay.com/Agila/akz-o

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