In der Kundenberatung geht es um gutes Sehen ebenso wie um modische Aspekte bei der Wahl der passenden Brillenfassung.

Eine Ausbildung zum Augenoptiker eröffnet vielversprechende Berufsaussichten

Gut jeder zweite Mensch in Deutschland (41,1 Millionen) trägt eine Brille, hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Zuge der Brillenstudie 2019 ermittelt. Seit Jahren wächst der Anteil der Bevölkerung kontinuierlich, der auf eine Sehhilfe angewiesen ist. Eine Entwicklung, die sich nach Einschätzung von Experten auch in Zukunft fortsetzen dürfte. Qualifizierte Fachleute für gutes Sehen sind gefragt, mit dem Ausbildungsberuf des Augenoptikers verbinden sich daher attraktive Aussichten und Karrierechancen. Interessant für Schulabgänger: Die dreijährige Ausbildung ist meist wohnortnah möglich und die Chancen auf eine feste Übernahme nach einem erfolgreichen Abschluss stehen sehr gut.

Helfer, Techniker und Trendsetter gefragt

Der Weg in den Beruf erfolgt klassisch zweigleisig: In der Berufsschule erhalten die Azubis das theoretische Rüstzeug, entweder tageweise oder in Form von Blockunterricht über mehrere Wochen. Anschließend können sie das Gelernte direkt im Optiker-Fachgeschäft praktisch anwenden – von der Kundenberatung bis zur Werkstatt und dem Anpassen der gefertigten Brillen. Jeder Arbeitstag ist anders, Abwechslung ist garantiert. Angehende Augenoptiker sollten daher unterschiedliche Stärken mitbringen: “Gefragt sind Menschen, die anderen gerne helfen und Kunden beraten. Genauso braucht es technisches Fachwissen, eine Faszination für die biologischen Zusammenhänge des Auges sowie Interesse an Brillenmode und den neuesten Trends”, schildert Susanne Sachse, Leiterin der Personalentwicklung von Kind. Das Unternehmen bietet Ausbildungsplätze in seinen bundesweiten Filialen an und unterstützt die Azubis darüber hinaus mit E-Learnings und internen Schulungen im eigenen Campus in Großburgwedel.

Übernahme und Karrierechancen nach dem Abschluss

Bewerbungen sind mit jedem Schulabschluss möglich, Ausbildungsstart ist im August, September und Oktober eines Jahres. Wer die Zwischenprüfung nach anderthalb Jahren gut oder sehr gut abschließt, kann die Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Gesellenprüfung garantiert das Unternehmen die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis, unter www.kind-ausbildung.com gibt es alle weiteren Informationen dazu. Mit der Berufsausbildung sind die Karrieremöglichkeiten längst nicht erschöpft. Eine anschließende Weiterbildung zum Meister beispielsweise eröffnet die Chance, selbst ein Fachgeschäft zu leiten und zukünftige “Helden der Sinne” im Bereich Augenoptik auszubilden. (djd)

Foto: djd/Kind

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