Stadtbrandmeister Christian Hellmeier (rechts) nimmt von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk Urkunde und Geschenk entgegen.

Christian Hellmeier ist bis Ende Mai 2026 wiedergewählt

Christian Hellmeier hat seine Urkunde über weitere sechs Jahre im Amt des Stadtbrandmeisters von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk erhalten. Mit Ablauf des 31. Mai 2020 endet die bisherige Amtszeit. Erster Hauptbrandmeister Hellmeier hatte sich für eine zweite Wahlperiode zur Verfügung gestellt und wurde in der Sitzung des Stadtverbandes der Freiwilligen Feuerwehr Goslar am 11. Februar für weitere sechs Jahre bis zum Ablauf des 31. Mai 2026 zum Stadtbrandmeister gewählt.

Hellmeier hatte das Amt 2014 von Burkhard Siebert, heute Ehrenbrandmeister, übernommen. Zuvor war er 13 Jahre als dessen Stellvertreter tätig. Hellmeier habe deshalb gewusst, was ihn erwartet, blickte Junk zurück, und nach diesen ersten sechs Jahren könne man nur sagen: “Gott sei Dank geht er in die zweite Amtsperiode.“ Die Zusammenarbeit sowohl mit dem Stadtkommando als auch mit der Stadtverwaltung laufe hervorragend. „Die Tätigkeit als Stadtbrandmeister ist eine extrem fordernde, zeitintensive und komplexe Funktion, die in der nächsten Generation wohl nicht mehr ehrenamtlich leistbar sein wird“ so Junk. Man wisse die Feuerwehr in guten Händen, Hellmeier habe ein starkes Team um sich gebaut. Ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen zu motivieren sei nicht so einfach wie im Berufsleben. „Mach weiter so, die dritte Amtszeit schaffst Du auch noch“, meinte Junk mit einem Augenzwinkern zu Hellmeier.

Dieser bedankte sich für die lobenden Worte. Er habe vor seiner Entscheidung zur Wiederwahl anzutreten natürlich die privaten, die beruflichen und die gesundheitlichen Gründe abgewogen. Hellmeier betonte: „Es ist schon ein extremer Arbeitsaufwand, auch tagsüber.“ Letztendlich haben ihn die vergangenen sechs Jahre überzeugt, in denen man gerade auch durch die besonderen Einsätze wie die Hochwasserkatastrophe im Juli 2017 oder aktuell in der Corona-Krise besonderes zusammengeschweißt worden sei. Mit 540 aktiven Kameradinnen und Kameraden wisse er eine gut funktionierende Feuerwehr hinter sich und es mache immer noch Spaß. Dazu trage auch die Zusammenarbeit mit den Wehren aus den Partnerstädten bei, um deren Fortbestand sich Hellmeier wie sein Vorgänger Siebert intensiv kümmert. Die Aufforderung zu einer dritten Amtszeit ließ er dahingestellt: „Da bin ich dann 60!“ Der bald 54-jährige Hellmeier trat bereits 1977 mit elf Jahren in die Jugendabteilung der Ortsfeuerwehr Hahnenklee ein. Von 1986 bis 1988 war er selbst Jugendwart, von 1988 bis 1995 Gerätewart. Nach fünf Jahren als stellvertretender Ortsbrandmeister von Hahnenklee war er ab 2001 als Ortsbrandmeister tätig.

Der Erste Stadtrat und Ehrenbrandmeister Siebert betonte, wie wichtig damals ein reibungsloser Übergang gewesen sei. Im Zuge der Fusion habe man die Vienenburger Wehren in den Stadtverband integrieren müssen. Dies sei gut gelungen und wurde auch positiv von Hellmeier fortgeführt. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Frank Slotta bedankte sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und hob die Ehrlichkeit und Verlässlichkeit Hellmeiers hervor.
Mit der Urkunde übergab Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk dann noch ein besonderes Geschenk: ein eigens für diesen Anlass angefertigtes Bild des Cartoonisten Miguel Fischer, das ihn und Hellmeier bei eben dieser Urkundenübergabe darstellt. „Auf ein weiter gutes Miteinander“, schloss Junk.

 

Foto:oh/Stadt Goslar

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