Tiermedizin

Foto: Heel GmbH/spp-o

Arzneimittel, die wir selbst verwenden, können Tieren doch eigentlich nicht schaden.

Oder? Leider doch. Auch dann, wenn die Krankheitsbilder ähnlich erscheinen, ist von einer Selbstmedikation – erst recht mit humanmedizinischen Arzneimitteln – dringend abzuraten. Nur ein Tierarzt kann feststellen, welche Erkrankung genau vorliegt und welches Medikament sich in welcher Dosierung für die Behandlung eignet.

Medikamente für Tiere müssen laut europäischem Arzneimittelgesetz auch als solche gekennzeichnet sein und sind deshalb zum Beispiel mit dem Zusatz „Ad us. vet.“ (lat. „zum tierarzneilichen Gebrauch“) versehen. Auch für Tiere gibt es freiverkäufliche und rezeptpflichtige Medikamente, und es ist Aufgabe des Tierarztes zu entscheiden, welches zur Behandlung in Frage kommt: Nicht jede Tierart kann alle Arzneimittel gleich verstoffwechseln und neben der Art der Erkrankung haben auch Alter, Gewicht und Allgemeinzustand des Tieres Einfluss auf die Auswahl und Dosierung (www.vetepedia.de).

Viele Tierhalter wünschen sich im Falle eines Falles für Ihren Vierbeiner wirksame und gleichzeitig gut verträgliche Arzneimittel – auch in der Tiermedizin wird daher immer häufiger auf natürliche Medikamente gesetzt. Biologische Tierarzneimittel sind seit langem fester Bestandteil der tierärztlichen Apotheke, da sie aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe sehr gut verträglich, besonders nebenwirkungsarm und zudem gut mit anderen, auch schulmedizinischen Arzneimitteln kombinierbar sind.

(spp-o)

BU Bild1 – Bild3:

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